Rezension: Rebecca Drake - Seelendunkel


  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442483026
  • ISBN-13: 978-3442483020
  • Originaltitel: Only Ever You
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,2 x 18,7 cm
  • Preis: 9,99€
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Jill Lassiter ist mit ihrer Tochter Sophia auf dem Spielplatz. Es ist ein heißer Sommernachmittag, Jill ist kurz abgelenkt – und die Dreijährige ist wie vom Erdboden verschluckt. Panik. 40 Minuten lang. Dann ist Sophia plötzlich wieder da. Doch die Szene auf dem Spielplatz war nur die Generalprobe des perfiden Racheplans einer Frau, die nichts mehr zu verlieren hat, weil ihr das Wertvollste in ihrem Leben bereits genommen wurde: ihre Tochter. Nun gibt es für sie nur noch ein Ziel: Die Schuldigen sollen leiden, wie sie gelitten hat. Und als Sophia das nächste Mal verschwindet, taucht sie nicht wieder auf ...


Die Kindheit und Jugend der gebürtigen New Yorkerin Rebecca Drake war durch viele Ortswechsel geprägt – und ihre Liebe zu Büchern. Und so störte es die Heranwachsende nicht weiter, dass sie immer wieder das neue Kind an der Schule war, denn sobald die Bücherkisten ausgepackt waren, fühlte sie sich zuhause. Auch beruflich dreht sich bei Rebecca Drake alles um das Schreiben: Sie arbeitete unter anderem als Journalistin und Lektorin, ist Dozentin für den Master-Studiengang Writing Popular Fiction an der Seton Hill University in Pennsylvania und Verfasserin von psychologisch komplexen Spannungsromanen. Rebecca Drake lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Pittsburgh, PA.


Das Cover hatte mich gleich auf Anhieb fasziniert, die Libelle auf dem Nacken ist schlicht aber dennoch interessant. Ich wusste nicht nur an Hand des Titels sondern auch wegen des Covers, um welches Genre es sich hier handelt. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich mir das Buch einfach zulegen. Das ist die wohl schlimmste Thematik, die man sich vorstellen kann, wenn das eigene Kind plötzlich verschwindet und man davon ausgehen muss, dass es sich um ein Verbrechen handelt.

Die Geschichte startet rasant um dann jedoch etwas an Schnelligkeit zu verlieren, was nicht unbedingt negativ ist sondern die Spannung kontinuierlich aufrecht hält. Die Autorin beschriebt sehr bildhaft und der Geschichte verläuft relativ flüssig. Ich besonders zu Anfang der Geschichte schon eine Theorie gehabt, durch wen das Kind entführt wurde und das hat sich die ganze Geschichte lang so weiter gezogen, zum Ende wurden dann meine Theorie bestätigt. Das fand ich leider etwas schade, es war recht vorhersehbar, wie das Buch enden würde, was bei einem Thriller dann doch immer schade ist. Trotzdem hat mich die Spannung der Story wirklich mitgerissen. Zwischenzeitlich war die Story richtig rasant wodurch der Lesefluss sehr gut war.

Die Charaktere werden umfangreich beschrieben, wirken sehr real und nicht flach oder etwa langweilig. Das ist natürlich schon mal die "halbe Miete", denn gute Charaktere braucht jede Geschichte.  Aber auch die Handlung hat es in sich, jede Menge Dramatik wartet auf den Leser und dazu ein rasanter Handlungsverlauf, was die Geschichte wirklich spannend macht.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Emotionen, sie waren erstmal reichlich vorhanden und noch dazu grandios, von der Autorin beschrieben. Dadurch wirkt die Handlung lebendiger und hat oftmals zu Gänsehaut bei mir geführt.


Durch den etwas vorhersehbaren Ausgang der Geschichte muss ich leider ein paar Punkte abziehen. Die Geschichte war dennoch sehr rasant und vor allem interessant geschrieben, wodurch die Seiten nur so verflogen sind. Für Thriller Fans auf jeden Fall lesenswert, wer jedoch ein Problem mit einer gewissen Vorhersehbarkeit hat, sollte lieber die Finger von der Geschichte lassen. 







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